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Tarifvertrag fachverband metall sachsen

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Es ist bezeichnend, dass die Betriebsräte mehr Mitbestimmungsrechte erhalten haben und Verhandlungen zur Regelung des Einsatzes von Leiharbeitnehmern durch einen Betriebsvertrag fordern können. Die Themen für eine solche Vereinbarung können vom Zweck und dem Einsatzgebiet, dem Umfang der Leiharbeit bis hin zur unbefristeten Beschäftigung dieser Arbeitnehmer reichen. Der Landesvorstand ist für alle Tätigkeiten zuständig, die nicht auf den Nationalkongress oder den Gewerkschaftsrat beschränkt sind, wie es in der Verdi-Satzung vorgesehen ist. Sie ist für die Geschäftstätigkeit von Verdi zuständig und vertritt die Gewerkschaft auf interner und externer Ebene. Der Landesvorstand setzt sich aus einem Vorsitzenden, den Abteilungsleitern und bis zu fünf weiteren Mitgliedern zusammen. [26] Der Vorstand hat derzeit 14 Mitglieder. [31] Im selben Monat schloss Verdi seinen ersten Tarifvertrag mit der Deutschen Lufthansa. [24] Kurze Zeit später wurde Verdi offiziell in den DGB aufgenommen. [25] Bereits in den 1990er Jahren wurden Gespräche über eine engere Zusammenarbeit zwischen deutschen Gewerkschaften geführt. An den Verhandlungen waren nicht nur die künftigen Gründungspartner von Verdi beteiligt, sondern auch die ehemalige Gewerkschaft Deutscher Eisenbahner (GdED), die Gewerkschaft Erziehung und Wissenschaft (GEW) und die Gewerkschaft Nahrung-Genuss-Gaststätten (NGG).

Die Vereinte Dienstleistungsgewerkschaft, kurz Verdi genannt und den Namen “ver.di” schreibt, ist eine deutsche Gewerkschaft mit Sitz in Berlin. Sie wurde im Jahr 2001 durch den Zusammenschluss von fünf Einzelgewerkschaften gegründet und ist Mitglied des Deutschen Gewerkschaftsbundes (DGB). Mit rund zwei Millionen Mitgliedern ist Verdi nach der IG Metall die zweitgrößte deutsche Gewerkschaft.[1] Sie beschäftigt derzeit rund 3000 Mitarbeiter in Deutschland und verfügt über ein Jahreseinkommen von rund 454 Millionen Euro aus Mitgliedsbeiträgen. [2] Die Gewerkschaft gliedert sich in 10 Bundesländer und 13 Abteilungen und wird von einem Bundesvorstand mit 14 Mitgliedern geführt. Frank Bsirske ist seit seiner Gründung bis September 2019 Vorsitzender von Verdi. Die Tarifpolitik von Verdi hat vor allem durch Arbeitskämpfe im öffentlichen Dienst große Media-Aufmerksamkeit erregt. 2006 haben die Gewerkschaftsmitglieder einen neuen Tarifvertrag für den öffentlichen Dienst der Bundesländer angenommen, nachdem sie zuvor drei Monate lang gestreikt hatten. [55] Der Marburger Bund lehnte das damalige Verhandlungsergebnis ab und führte die Medien zu der Meldung, er begebe sich “auf Kollisionskurs” mit Verdi. [57] Die Tarifgemeinschaft der beiden Gewerkschaften war bereits im Vorjahr aufgelöst worden. [58] 2007 starteten Verdi und der Deutsche Beamtenbund (DBB) eine drei Millionen Euro teure Werbekampagne unter dem Motto “Genug gespart”.

[59] Ziel der Kampagne war es, die Aufmerksamkeit stärker auf die Arbeit des öffentlichen Dienstes im Vorfeld neuer Tarifverhandlungen zu lenken. [60] Nach einer Warnstreikwelle und mehreren Verhandlungsrunden forderten die Parteien im März 2008 eine Schlichtung. [61] [62] Obwohl dies misslang, einigte sich Verdi schließlich mit Bund, Ländern und Kommunen auf einen neuen Tarifvertrag. [63] [64] Die Gewerkschaft erzielte eine Lohnerhöhung von acht Prozent,[65] was einige Beobachter als schwere Belastung für die öffentlichen Haushalte bezeichneten. [66] Verdi zog im Handelsstreit insgesamt 50.000 neue Mitglieder an. [67] Später gelang es ihr, diesen Erfolg bei ähnlichen Verhandlungen im Jahr 2018 mit einer Vereinbarung zu wiederholen, die eine kumulative Erhöhung der Gehälter um 7,5 Prozent über einen Zeitraum von 30 Monaten vorsieht und Aufstockungen und zusätzliche Zahlungen umfasst, die den öffentlichen Sektor zu einem attraktiveren Arbeitgeber machen sollen. [68] In Bezug auf die Bedingungen der Vereinbarung hob Herr Huber die neuen Bedingungen für Leiharbeitnehmer in metallverarbeitenden Betrieben hervor und sagte, dass der Kompromiss den Arbeitsteilungen in den Betrieben entgegengewirkt habe, während gleichzeitig die Tarifverträge der IG Metall flexible Lösungen für eine “flüchtige Wirtschaft” lieferten.

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